Hand in Hand

Zusammen Gemeinschaft gestalten!
Ein Projekt für Kinder, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer in der Grundschule

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…”

Kinder

Wenn Kinder in die Grundschulzeit starten wird ein neues Kapitel im Leben aufgeschlagen. Vieles ist neu und aufregend! Vorfreude, Neugierde und auch Unsicherheit begleiten diese Zeit. Ihnen ist ein guter „Anfang“ in der Klassengemeinschaft zu wünschen, dessen „Zauber“ sie auch die kommenden Jahre noch trägt.

Eltern

Die Zukunft ihrer Kinder im Blick schauen Eltern voller Neugier, wie sich ihr Kind in der Schule machen wird. Oft tauchen Erinnerungen an die eigene Schulzeit auf. Was hätte ich mir selbst damals gewünscht? Wie kann ich mich einbringen und mein Kind dabei unterstützen, seinen Weg zu gehen?

Lehrerinnen und Lehrer

Die KlassenlehrerInnen gestalten die (Lern-)Gemeinschaft, in der sich möglichst alle Kinder wohlfühlen und mit Freude lernen können. Dabei ist es hilfreich, die Eltern und Kinder im direkten Kontakt zu erleben und einen persönlichen Zugang jenseits der Sprechstunden zu finden. Es ist wertvoll, die Ressourcen aus der Elternschaft zu kennen und eine gute Elterngemeinschaft im Rücken zu haben.

Hand in Hand!

Was unterstützt Kinder, Eltern und Lehrer in dieser Zeit des Übergangs? Wie kann das Zusammenleben in der neuen Gruppe gestaltet werden? Wie entsteht eine Gemeinschaft, in der sich alle wohl fühlen können?

„Hand in Hand“ ist ein mit Landesmitteln gefördertes Programm, das Kinder, Eltern und LehrerInnen dabei unterstützt, zu einer Gemeinschaft zusammenzuwachsen.

Kinder mit jeweils einem Elternteil und die KlassenlehrerInnen kommen an zwei aufeinander folgenden Tagen (mit jeweils 6 Ustd.) zusammen.

Eine Spielgeschichte führt durch das Programm: Das kleine „Wir“ sucht Freunde und einen Ort, wo es leben und lernen kann. Es macht sich zusammen mit den Kindern auf den Weg, um zu lernen, wie es Freunde findet, wie man zusammenhält und Probleme gemeinsam löst und was es bedeutet, in der Gemeinschaft stark zu sein.

  • Kinder knüpfen neue Kontakte untereinander.
  • Eltern machen ihren Kindern durch ihre Präsenz Mut.
  • Eltern kommen in den Austausch darüber, was sie sich für Ihre Kinder in der Schulzeit wünschen.
  • LehrerInnen lernen Eltern und Kinder jenseits des Unterrichtsgeschehens kennen.
  • Ressourcen aus der Elternschaft werden sicht- und nutzbar
  • Methoden des Sozialen Lernens können ausprobiert, und in den Klassenalltag mitgenommen werden.

Ort

„Hand in Hand“ kann in der Schule oder an einem anderen geeigneten Ort stattfinden, welcher der Klasse zur Verfügung steht.

Die Eltern organisieren die Verpflegung. Abends klingt das Programm im gemütlichen Zusammensein aus, z. B. mit Spielen oder an einem Feuer mit Stockbrot. Auf Wunsch kann für die Kinder die Möglichkeit geschaffen werden, gemeinsam vor Ort zu übernachten.

Hand in Hand in der Natur

„Hand in Hand“ kann mit dem Besuch einer nahgelegenen Umweltbildungseinrichtung verbunden werden! Wir kooperieren hierfür mit dem Schulbauernhof Emshof in Telgte und dem draußenzeit e.V. in Greven.

Hier kommt zum pädagogischen Inhalt noch das besondere Setting in der Natur dazu. Die Klassen können auf dem Emshof morgens bei der Tierversorgung mithelfen und im Heu oder in Zelten übernachten. Im Tipicamp von draußenzeit kann die Gruppe zwei Tage in schöner Natur unter freiem Himmel verbringen. Hier kümmern sich alle gemeinsam um das Campleben.

Termine

„Hand in Hand“ ist während der gesamten Grundschulzeit durchführbar, entweder zum Schulstart in der ersten Klasse, um den Übergang zu unterstützen oder (leicht abgewandelt) auch in den Klassen 2 - 4 zur Gemeinschaftsbildung.

Das Programm kann an zwei beliebigen aufeinander folgenden Tagen durchgeführt werden. Der Erfahrung nach bietet sich hier besonders Freitagnachmittag auf Samstagvormittag an.

Kosten

Die Kosten für „Hand in Hand“ liegen bei € 25 pro Eltern-Kind-Paar. Familien in besonderen Lebenslagen (Arbeitslose, ALG II/Sozialhilfe-EmpfängerInnen, Alleinerziehende, kinderreiche Familien mit mind. 3 Kindern, Ausländer-Familien und Familien, in denen ein Familienmitglied behindert ist) zahlen € 10 pro Eltern-Kind-Paar.

Wenn die Klasse das Programm auf dem Schulbauernhof Emshof oder im Tipicamp von draußenzeit durchführen möchte, entstehen weitere Kosten.

 

Es bestehen zudem zusätzliche Fördermöglichkeiten: Sprechen Sie uns an!

 


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