„SPOTLIGHT - Theater gegen Mobbing“

Der Projekttag für Klassen der Jahrgangstufen 6-8

Mobbing als ein systematisches Fertigmachen gehört längst zum Alltagsbild – auch an Schulen. Untersuchungen zufolge ist mindestens jedes siebte Kind im Laufe seiner Schulzeit von Mobbing betroffen. Viele Lehrer/innen, Eltern und Schüler/innen sind erschrocken über das Ausmaß und die Auswirkungen von Mobbing und stehen dem Phänomen oft ratlos gegenüber.

Im Rahmen des westfalenweiten Projekts „Stark im MiteinanderN" (www.miteinandern.de) hat der asb einen Baustein unter dem Titel „SPOTLIGHT – Theater gegen Mobbing“ entwickelt.

Während des Projekttages arbeiten - eingebettet in ein Theaterstück - vier oder fünf Klassen der Jahrgänge 6 - 8 unter Einbeziehung vielfältiger Methoden aus Theaterpädagogik und Konfliktarbeit einen Vormittag lang zum Thema „Mobbing“. In den Klassen selbst wird auf zwei Ebenen gearbeitet: Der allgemeinen Ebene, auf der das Phänomen Mobbing („Was ist eigentlich Mobbing und was kann man dagegen tun?“) deutlich gemacht wird, und der konkreten Ebene, in der die aktuelle Situation der Klasse im Mittelpunkt steht.

Der „SPOTLIGHT“-Projekttag stellt damit ein Instrument der Prävention und Intervention bei Mobbing auf Ebene ganzer Klassen dar. Die Vorteile eines klassenspezifischen Ansatzes liegen auf der Hand: Mobbing ist ein System, an dem alle als Mobber - Zuschauer/Mitläufer oder Gemobbte beteiligt sind. Folgerichtig macht es Sinn mit der ganze Klasse zu arbeiten, um

  • alle Schüler einer Klasse für das Thema Mobbing zu sensibilisieren,
  • die Situation für die gemobbten Schüler zu verbessern, indem alle Schüler als Mobbende - Zuschauer/Mitläufer - Gemobbte in die Verantwortung gebracht werden,
  • konkrete Konflikte zu bearbeiten,
  • die Klassengemeinschaft hinsichtlich eines respektvollen Miteinanders zu verbessern

 

Der Ablauf des SPOTLIGHT-Projekttages in der Übersicht:

1. Stunde

Zum Einstieg wird ein etwa 35-minütiges Theaterstück aufgeführt, das SPOTLIGHT's auf unterschiedliche Aspekte des Phänomens „Mobbing“ setzt.

2. Stunde

Zwei Teamer (m/w) gehen in jeweils eine Klasse, schaffen einen spielerischen Einstieg und beginnen mit der theaterpädagogischen Bearbeitung der Szenen des Theaterstücks.

3./4. Stunde

Mädchen und Jungen arbeiten getrennt; intensive Gruppenphase, geprägt vor allem durch die Entwicklung von Mobbingszenen seitens der Schüler: Die konkrete Situation in der Klasse wird mit Hilfe der Rollenspiel-Methode beleuchtet, allgemeine Wirkungsweisen von Mobbing werden erarbeitet,
Lösungsansätze ausprobiert.

5. Stunde

Vorstellung des Erarbeiteten in der ganzen Klasse, Klärung von Klassenkonflikten, Konsequenzen für die Beteiligten.

6. Stunde

Treffen aller Klassen im Theaterforum/Aula; (ggf.) Vorstellung der von den Schülern entwickelten Spielszenen; Schlussszene des Theaterensembles.

Anschließend findet ein Auswertungsgespräch mit den Klassenlehrer/innen statt.

 

Form

6 Ustd. mit 4-5 Klassen der Jahrgänge 6-8
+ Auswertungsgespräch mit den Klassenlehrer/innen

Ein ausführliches Konzeptheft kann kostenlos angefordert werden.

 


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