Mobbing an der Schule: Präventions- und Interventionskonzepte

Zertifizierte Qualifizierung für LehrerInnen und SchulsozialarbeiterInnen an weiterführenden Schulen

Mobbing ist an Schulen weit verbreitet. Mindestens jeder 7. Schüler wird im Laufe seiner Schulzeit Opfer von Mobbing, mindestens ebenso viele üben selbst aktives Mobbing aus.

In Folge der technologischen Entwicklungen der vergangenen Jahre (Social Media, Web 2.0, Smartphones,…) spielt Cybermobbing als an die neuen Medien gebundene Form von Mobbing eine wachsende Rolle an Schulen.

Die Auswirkungen für die Klassen und insbesondere für die Gemobbten sind verheerend: Sie reichen von Angstzuständen und psychosomatischen Erkrankungen über einen starken Leistungsabfall und die Gefährdung der Versetzung bis hin zum Schulwechsel oder gar Schulabbruch.

Inzwischen nehmen sich viele Schulen dieser Problematik an und entwickeln eigene Konzepte im Umgang mit Mobbing und Gewalt.

Diese Qualifizierung will den Teilnehmenden neben Grundlagen zu den Themen Mobbing und Konflikte präventive und interventive Handlungskonzepte im Umgang mit Mobbing vermitteln. Darüber hinaus sollen Ansätze für die Entwicklung eines Schulkonzepts gegen Mobbing und Gewalt, die die Ebenen Lehrer – Schüler – Eltern umfassen, vorgestellt und auf die konkrete Situation vor Ort übertragen werden.

Eine so ausgebildete Fachkraft kann damit sowohl Schülern als auch den Eltern und Lehrern viel Leid ersparen… und konstruktive Unterstützung im Ernstfall anbieten.

 

Die Fortbildungsreihe untergliedert sich in 4 Module:

Modul 1: SPOTLIGHT - Theater gegen Mobbing

Theoretische Hintergründe „Mobbing“, theaterpädagogische Methode zur Bearbeitung von Mobbing (Boal) + Hospitation bei der Durchführung eines SPOTLIGHT-Schulprojekttages.

Leitung: Andreas Raude, Annette Michels

Bis Sommer 2018 gibt es 3 Terminmöglichkeiten. Alle Termine und eine ausführliche Beschreibung, siehe SPOTLIGHT. Wer die SPOTLIGHT-Fortbildung schon besucht hat, kann direkt mit dem nächsten Modul starten.
 

Modul 2: Mobbing – Ein Thema in meiner Klasse

Stundenentwürfe, Methoden, Bearbeitungsvorschläge für die präventive Arbeit in den Klassen, Elemente eines Schulkonzepts.

Leitung: Andreas Raude, Tina Bicker

Di 13.03.2018, 14:30-17:30
Mi 14.03.2018, 9:30-16:30
 

Modul 3: Mobbinginterventionen & Cybermobbing

1. Tag Mobbingintervention: Farsta und No-Blame-Approach

Leitung: Annette Michels, Andreas Raude

2 Tag: Cybermobbing - Was tun?! Bestimmung von Cybermobbing,
präventive Methoden, Umgang mit akuten Cybermobbing-Situationen

Leitung: Jeannette Sindermann, Andreas Raude

Mi  25.04.2018, 9:30-16:30
Do 26.04.2018, 9:30-16:30
 

Modul 4: Abschluss: Mobbingprävention und -intervention an der eigenen Schule

Reflexion der selbst durchgeführten Maßnahmen (SPOTLIGHT, Farsta, No-Blame-Approach, Cybermobbing etc.), Vermittlung theoretischer Konflikt- und Kommunikationsmodelle als Grundlage für den Umgang mit Konflikten und Mobbing, Schulkonzept gegen Mobbing und Gewalt, Bestimmung der eigenen Rolle an der Schule, eigene Themenwünsche (die Moderation von Elternabenden, Elterngespräche etc.), Abschlusszertifikat.

Leitung: Annette Michels, Andreas Raude

Mo 04.06.2018, 9:30-16:30
Di  05.06.2018, 9:30-16:30

 

Im Rahmen der neun Fortbildungstage werden das Buch „SPOTLIGHT - Mobbing unter Schülern. Analyse - Bearbeitungsmethode - Handlungsschritte“ und vielfältige Arbeitsmaterialien zur Verfügung gestellt.

Die Bausteine können von Oktober 2017 - Juni 2018 besucht werden. Nur wer alle Module besucht hat, erhält das Abschlusszertifikat. Die Kosten werden in der Regel von der Schule getragen.

 

B 10/18

67 Ustd, 8½ Fortbildungstage

mit je 2 Referenten

€ 645

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