„Wer wird denn gleich in die Luft gehen?“

Konfliktmanagement für Strafgefangene

Grundlage des Trainings ist der Gedanke, dass die Lebensqualität eines Menschen entscheidend von seiner Fähigkeit abhängt, soziale Interaktionen befriedigend mitzugestalten. Notwendig hierfür ist konfliktfähiges Handeln, welches Folgendes voraussetzt:

  • Einfühlungsvermögen zum frühzeitigen Erkennen von Konfliktsituationen,
  • Verständnis von Selbst- und Fremdwahrnehmung,
  • eigene Bedürfnisse äußern und vertreten zu können,
  • konstruktiver Umgang mit Konflikten und deren adäquate Bewältigung

 

Sind diese Voraussetzungen nur unzureichend vorhanden, misslingt in vielen Fällen die zwischenmenschliche Interaktion. Die Folge sind negative Rückmeldungen des sozialen Umfelds in Form von Ablehnung und Ausgrenzung. Hieraus resultierende Gefühle von Unzufriedenheit und Minderwertigkeit werden häufig mittels körperlicher Gewalt oder sozialem Rückzug kompensiert.

Das Training knüpft an diese Problematik an, indem es den Teilnehmern Alternativen zu ihren herkömmlichen Konfliktlösungsstrategien aufzeigt. Es vermittelt Techniken, die ihnen einen selbstsicheren und persönlich befriedigenden Umgang mit herausfordernden sozialen Situationen ermöglichen.

 

Inhalte / Methoden des Trainings:

  • Verständnis sozial kompetenten und inkompetenten Verhaltens anhand von Erklärungsmodellen
  • Übungen zur Identifizierung und Unterscheidung von Gefühlen und Gedanken
  • Konflikte als Chance: Strategien zur konstruktiven Konfliktlösung
  • Vermittlung und Anwendung von verschiedenen Konfliktstilen
  • Einübung von konfliktfähigem Handeln durch szenisches Arbeiten

 

Ort: Justizvollzugsanstalt Münster    Leitung: Andreas Othmer

S 01/18

24./25.02.2018, 03./04.03.2018, 17./18.03.2018

36 Ustd. Kostenfrei

 


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